Jennifer Lafer ist die Tochter des österreichisch-deutschen Fernsehkochs Johann Lafer und seiner Ehefrau Silvia. Beruflich hat sie jedoch einen eigenen Weg eingeschlagen: Sie arbeitet in den Bereichen Fotografie, Bewegtbild, Konzeption und Markenkommunikation. Öffentlich zugängliche Berufsprofile verorten einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in München. Zuvor studierte sie in London und beschäftigte sich dort mit Modekommunikation und visuellen Medien.
Obwohl sie gelegentlich gemeinsam mit ihrem Vater fotografiert wurde, führt sie kein klassisches Prominentenleben. Über ihren Alltag und ihr Privatleben ist nur wenig zuverlässig dokumentiert. Bekannt sind vor allem einzelne öffentliche Auftritte, Stationen ihrer kreativen Ausbildung und ausgewählte berufliche Projekte.
Familie und zurückhaltende Kindheit
Jennifer Lafer wurde nach Angaben der Abendzeitung München im Jahr 1995 geboren. Sie ist das ältere der beiden Kinder von Johann und Silvia Lafer. Ihr Bruder Jonathan kam dem Bericht zufolge 2001 zur Welt. Ein genaues Geburtsdatum wurde von verlässlichen öffentlichen Quellen bislang nicht bestätigt. Deshalb lässt sich ihr tagesgenaues Alter nicht seriös angeben.
Ihr Vater gehörte über Jahrzehnte zu den bekanntesten Fernsehköchen im deutschsprachigen Raum. Trotzdem versuchten die Eltern offenbar, ihre Kinder nicht dauerhaft zu einem Teil der Medienöffentlichkeit zu machen. In einem Interview aus dem Jahr 2013 erklärte die damals noch junge Frau selbst, ihre Eltern hätten sie bis dahin weitgehend aus dem öffentlichen Trubel herausgehalten.
Johann Lafer sprach 2025 in der Abendzeitung über sein Verhältnis zu seinen erwachsenen Kindern. Er beschrieb die Beziehung als eng und erinnerte sich an gemeinsame Reisen sowie bewusst verbrachte Familienzeit. Seine Tochter und sein Sohn seien nicht in die klassische Laufbahn des Vaters gefolgt. Für die Tochter entwickelte sich stattdessen eine Karriere an der Schnittstelle von Mode, Fotografie, Film und Markeninhalten.
Der Wiener Opernball als früher öffentlicher Auftritt
Einer der bekanntesten Auftritte von Jennifer Lafer fand 2013 beim Wiener Opernball statt. Gemeinsam mit Gianni Stumpf-Schalko, dem Sohn des österreichischen Unternehmers Georg Stumpf, gehörte sie zu den Debütanten der Eröffnung. Das Paar wurde im Vorfeld besonders beachtet, weil beide aus bekannten Familien stammten.
Im damaligen Gespräch mit dem österreichischen KURIER erzählte sie, dass sie keine klassische Tanzschule besucht habe. Erfahrungen habe sie vielmehr mit Showtanz und Hip-Hop gesammelt. Der Walzer und die festgelegte Choreografie des Opernballs bedeuteten für sie daher ungewohntes Terrain. Sie sprach offen darüber, vor möglichen Fehlern bei der Eröffnung nervös zu sein.
Das Interview ist auch deshalb aufschlussreich, weil sie darin bereits ihre beruflichen Pläne formulierte. Kochen sei nicht ihr Gebiet, sagte sie sinngemäß. Nach der Schule wollte sie zunächst in den USA arbeiten und anschließend Modekommunikation in London studieren. Damit zeichnete sich schon früh eine klare Abgrenzung vom gastronomischen Berufsweg ihres Vaters ab.
Der Opernball blieb ein einzelnes gesellschaftliches Ereignis und wurde nicht zum Beginn einer typischen Prominentenkarriere. Spätere öffentliche Spuren führen hauptsächlich zu Ausbildungsprojekten, Fotografien und kreativen Auftragsarbeiten.
Ausbildung und kreative Projekte in London
Der geplante Wechsel nach London lässt sich durch spätere Quellen nachvollziehen. Eine Projektseite der University of the Arts London nennt sie 2016 als eine der Kreativen, die Instagram-Videos zu einem Projekt des London College of Fashion produzierten. Die Arbeiten entstanden im Umfeld der Ausstellung „Undressed: A Brief History of Underwear“ des Victoria and Albert Museum. Ausgewählte Videos sollten auf öffentlichen Informationsbildschirmen am Bahnhof King’s Cross gezeigt werden.
Dieses Projekt verbindet mehrere Bereiche, die auch in ihren späteren Berufsprofilen auftauchen: Mode, Bewegtbild, visuelle Erzählung und digitale Kommunikation. Es handelte sich also nicht lediglich um theoretisches Marketing, sondern um die praktische Entwicklung von Inhalten für eine bekannte Kulturinstitution und einen öffentlichen Ausstellungsraum.
Johann Lafer erklärte 2025 gegenüber der Abendzeitung, seine Tochter habe in London einen Master im Bereich Content Marketing abgeschlossen und arbeite mit großen Marken. Öffentlich verfügbare Ausbildungs- und Modequellen verwenden teilweise etwas unterschiedliche Bezeichnungen für ihre Studienrichtung. Ein vollständiger, von der Hochschule veröffentlichter Lebenslauf mit sämtlichen Abschlüssen liegt nicht vor. Als gesichert gelten jedoch ihre Ausbildung in London und die kreative Ausrichtung ihrer dortigen Arbeit.
Was sie heute beruflich macht
Ein öffentliches Malt-Profil führt Jennifer Lafer als selbstständige Kreative für Fotografie, Konzeption und Video. Als beruflicher Standort wird München angegeben. Zu den dort aufgeführten Kompetenzen gehören außerdem Brand Content, Social Media und die Adobe Creative Suite. Diese Angaben passen zu den Projekten, die bereits während ihrer Zeit in London sichtbar wurden.
Auch ihre fotografischen Schwerpunkte sind relativ breit. Dazu zählen Mode- und Beautyfotografie, künstlerische Arbeiten sowie Food- und Still-Life-Aufnahmen. Diese Kombination ist bemerkenswert, weil sie sowohl redaktionelle Bildwelten als auch kommerzielle Markenkommunikation ermöglicht. Ein direkter Einstieg in die Gastronomie war zwar nie ihr Ziel, doch Lebensmittel, Restaurants und hochwertige Produkte erscheinen inzwischen durchaus als Motive ihrer visuellen Arbeit.
Unter dem Namen Studio Lafer wird ein Portfolio für Markenberatung, Fotografie, Film und Konzeption präsentiert. Die Website nennt in ihrer „Work“-Übersicht unter anderem Prada, Dior, Lalique, Steinway & Sons, Bentley, McLaren, Chanel, Louis Vuitton, Lindt, Käfer, Le Creuset und die Süddeutsche Zeitung. Die Seite erläutert allerdings nicht bei jedem Namen, welche konkrete Leistung erbracht wurde oder welche Personen an einem Projekt beteiligt waren. Deshalb sollten diese Angaben als Portfolio-Nennungen des Studios und nicht pauschal als persönlich geleitete Kampagnen verstanden werden.
Die verfügbaren Informationen ergeben dennoch ein klares Berufsbild. Ihre Arbeit verbindet visuelle Gestaltung mit strategischer Kommunikation. Sie tritt dabei eher hinter den Produktionen und Markenauftritten zurück, statt sich selbst zur medialen Hauptfigur zu machen.
Eigenständiges Profil statt Karriere als „Tochter von“
Das öffentliche Interesse an ihr entsteht häufig über den bekannten Nachnamen. Ihre nachweisbare Laufbahn hat jedoch wenig mit Kochsendungen oder einer Mitarbeit im Unternehmen ihres Vaters zu tun. Bereits als Schülerin erklärte sie, dass sie nicht kochen, sondern Modekommunikation studieren wolle. Ihre späteren Ausbildungsprojekte und Berufsprofile bestätigen diese Richtung.
Der familiäre Hintergrund bleibt dennoch ein Teil ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Gemeinsame Auftritte mit Johann Lafer wurden von Bildagenturen und Unterhaltungssendungen dokumentiert. Daraus lässt sich aber weder eine eigene Fernsehkarriere noch eine regelmäßige Rolle in seinen gastronomischen Projekten ableiten.
Zu einer möglichen Ehe, einer Partnerschaft oder eigenen Kindern gibt es keine zuverlässige öffentliche Bestätigung. Ebenso fehlen seriöse Angaben zu ihrem Einkommen oder Vermögen. Schätzungen auf nicht transparent arbeitenden Prominentenportalen sollten daher nicht als Fakten übernommen werden. Ihre zurückhaltende Außendarstellung ist vielmehr ein Hinweis darauf, private und berufliche Bereiche bewusst voneinander zu trennen.
Häufige Fragen
Wie alt ist Jennifer Lafer?
Als Geburtsjahr wird in der Abendzeitung 1995 genannt. Ein verlässlich bestätigtes vollständiges Geburtsdatum ist nicht öffentlich bekannt, weshalb eine tagesgenaue Altersangabe vermieden werden sollte.
Was macht sie beruflich?
Sie arbeitet in den Bereichen Fotografie, Video, Konzeption, Brand Content und Markenkommunikation. Ein öffentliches Berufsprofil nennt München als ihren Arbeitsstandort.
Hat sie ebenfalls eine Karriere als Köchin begonnen?
Nein. Bereits 2013 sagte sie im KURIER, Kochen sei nicht ihr angestrebter Berufsweg. Stattdessen entschied sie sich für Modekommunikation und visuelle Medien.
Ist sie verheiratet?
Es gibt keine zuverlässige öffentliche Bestätigung zu einer Ehe oder ihrem aktuellen Beziehungsstatus. Ihr Privatleben sollte daher nicht auf Grundlage von Gerüchten dargestellt werden.